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Ausgabe Februar 2017 - über höhen und tiefen im pferdesport

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Interview mit Hanne Brenner über Höhen und Tiefen im Reitsport:
„Ich bin süchtig nach dem Gefühl absoluter Harmonie.“ 

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Immer wieder Husten

Kostenloses Online Seminar für Pferdehalter

02.03.2017 19:30 Uhr
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Ausgabe September 2016 - Herbst - hustenzeit?

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Die Darstellung zeigt haltungsbedingter Ursachen und Faktoren (die
roten Felder links) für eine Lungenerkrankung sowie die zugehörigen
Haltungsoptimierungen (grüne Felder rechts).

Unsere Pferde sind Lauftiere, deren Leistungsfähigkeit auf gesunden Atmungsorganen beruht. Die Atmung lässt Rückschlüsse auf die allgemeine Kondition und mögliche Erkrankungen zu und sollte regelmäßig kontrolliert werden. Gerade in der bevorstehenden Winterzeit husten die Pferde wie auch wir Menschen wieder verstärkt. Durchschnittlich jedes 4. Pferd leidet Jahr für Jahr unter Atemwegserkrankungen. Jede Form von Husten ist deshalb ernst zu nehmen und mit dem Tierarzt abzuklären.

Es gibt viele Ursachen, die für eine Lungenerkrankung mit Husten verantwortlich sein können. Dazu gehören Viren, Bakterien, Allergien auf Pilzsporen aus Heu- und Strohstaub sowie Blütenpollen. Auch Haltungsmängel wie starke Staubentwicklung, hohe Luftfeuchtigkeit, Schadgase und Bewegungsmangel werden als Auslöser oft unterschätzt. Die Ursachen treten oft gemeinsam auf und bedingen sich gegenseitig. Gerade im Winter bei Stallhaltung kommen Mängel bei den Haltungsbedingungen besonders zum Tragen und begünstigen Infektionen mit Viren oder Bakterien.

Eine akute Lungenerkrankung wird fast immer durch Viren (Influenza-, Reo- und Herpesviren) verursacht. Typische Symptome einer akuten Erkrankung sind neben dem Husten plötzliches Fieber, verringerte Futteraufnahme, Mattigkeit, vermehrter Nasenausfluss und geschwollene Lymphknoten am Kopf. Die Virusinfektion führt zu entzündlichen Schwellungen der Schleimhäute in den Atmungsorganen und darüber hinaus zieht sich die Muskulatur der Atemwege zusammen (Bronchialkrampf). Somit verringert sich der Durchmesser der Luftwege und die Atmung wird erschwert. Dickflüssiger Bronchialschleim wird vermehrt gebildet, mit dessen Abtransport die Flimmerhärchen der Schleimhaut überfordert sind. Der Schleim bleibt in den Atemwegen, erschwert zusätzlich die Atmung und bietet Bakterien einen Nährboden. Diese, nach Virusinfektionen auftretenden bakteriellen Erkrankungen werden Sekundärinfektionen genannt.
Um einer chronischen Erkrankung vorzubeugen, ist eine schnelle Behandlung des Pferdes durch den Tierarzt gefragt. Die Heilung wird durch Lösung und Abtransport des zähen Schleimes (durch Sekretolytika wie z.B. Sputolysin®), Entkrampfung der Bronchien (durch Bronchospasmolytika), Entzündungshemmung sowie Stimulation und Unterstützung der körpereigenen Abwehr beschleunigt.

Neben der medikamentösen Therapie ist eine konsequente Haltungsoptimierung notwendig. Die Pferde benötigen ganztägig frische Luft. Um die Staubbelastung so gering wie möglich zu halten, sollte das Heu vor dem Verfüttern 15 Min. mit Wasser bedeckt werden oder durch Heulage oder Heucobs ersetzt werden. Stroheinstreu kann zudem durch Hobelspäne ausgetauscht werden.

Wird die akute Erkrankung nicht innerhalb von zwei bis drei Wochen zur Abheilung gebracht, kann sie in eine chronische Form übergehen. Die Pferde können Husten unterschiedlicher Intensität, erhöhte Atemfrequenz und Leistungsminderung zeigen. Jedoch auch dezente Symptome wie geblähte Nüstern und kurzes Anstoßen sind Hinweise auf eine Erkrankung und müssen entsprechend beachtet und behandelt werden.
Mehr als 10 % der Pferde haben chronische Krankheiten der Atmungsorgane, am häufigsten eine chronisch obstruktive Bronchitis (COB). Diese gehören zu den Hauptursachen für Nutzungsausfall und erzwingen leider auch nicht selten die Tötung aus Tierschutzgründen.

Die traurige Bilanz ist aber kein unabänderliches Schicksal. Durch rechtzeitiges Erkennen, umgehende tierärztliche Behandlung und konsequente Haltungsoptimierung sind viele Erkrankungen der Atemwege heilbar. Zumindest werden die Symptome so weit gelindert, dass die Pferde reitbar bleiben und ein tiergerechtes Leben führen können.
Weitere Informationen zu diesem Thema finden sie auch unter: www.sputies.de

Dr. Nina Steenbuck, Fachtierärztin für Pferde, Boehringer Ingelheim Vetmedica GmbH
 



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Kostenlose Cushing-Diagnostikaktion

Noch bis 30. September 2016 kostenlosen ACTH-Bluttest sichern! 
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TOP WISSEN: Begriff des Monats

Ausgabe Juni 2016 - Fit in der Turniersaison

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Besser trainieren: Sechs Tipps von Andreas Dibowski
Andreas Dibowski gehört zu den besten Vielseitigkeitsreitern der Welt, war Mannschafts-Olympiasieger, Mannschafts-Europameister und Deutscher Meister. In seinem Stall in Niedersachsen bildet er Spitzenpferde aus, die auf internationalen Turnierplätzen begeistern. Im Equitop Interview verrät der erfahrene Profi, wie ein optimales Trainingsmanagement aussieht und wo die Fehlerquellen liegen.

Welche Trainingsfehler begegnen Ihnen am häufigsten, Herr Dibowski? 

Was ich ganz häufig beobachte ist, dass die Grundkonditionierung eines Pferdes nicht genügend beachtet wird. Besonders in jungen Jahren muss das Pferd systematisch darauf vorbereitet werden, was später von ihm verlangt wird. Leider gibt es dazu wenig Lektüre, aber oft fehlt auch das Verständnis dafür, wie wichtig diese Grundkonditionierung ist - gerade bei weniger erfahrenen Reitern. Denn dazu muss man erst einmal den Gesamtorganismus des Pferdes verstehen. Dieser braucht vor allem eines: Zeit. 

Wie zeigt mir das Pferd, wenn es zu viel trainiert wurde?

Ein Pferd zeigt bei einer Überbelastung deutliche Signale, zum Beispiel dass es warme oder angelaufene Beine bekommt. Da spielt es auch keine Rolle, wenn das Pferd nicht lahm ist, denn eine Überbelastung hat nicht unbedingt mit Schmerzen zu tun. Wenn es Veränderungen an den Beinen gibt, muss der Reiter sofort darauf reagieren und sein Training anpassen. Sonst sind Verschleißerscheinungen vorprogrammiert.

Was bedeutet das konkret für das Training?

Viel hat mit dem Management vor und nach dem Training zu tun - insbesondere mit dem Abspannen nach dem Training. Ich höre ganz häufig, dass die Pferde nach einer Belastung viel zu schnell auf den Hänger oder in die Box kommen. Doch: Nach einer Geländeprüfung benötigt es mindestens 45 Minuten leichte Bewegung, um Stoffwechselprodukte abzubauen. Wenn unsere Pferde Vier-Sterne-Prüfungen absolvieren, gehen sie anschließend sogar 90 Minuten Schritt.

Welche Rolle spielt das Futter beim Trainingsmanagement?

Wenn ein Pferd fünfjährig auf A-Niveau läuft, braucht es noch keine speziellen Hochleistungsmittel, sondern einfach Zeit, um sich körperlich zu entwickeln. Wenn die Pferde sechsjährig in eine gewisse Leistungskonditionierung kommen, ist eine Unterstützung des Stoffwechsels über Zusatzfutter sinnvoll - auch zur Prophylaxe. Equitop Myoplast hilft meiner Erfahrung nach sehr beim Muskelaufbau und verbessert Rittigkeit und Losgelassenheit. Dieses Futtermittel setze ich auch schon mal ein, wenn sich ein jüngeres Pferd bei Rittigkeit und Losgelassenheit schwer tut.

Was sind für Sie die wichtigsten Faktoren für ein erfolgreiches Training?

1) Viel Zeit nehmen: Man kann ein Pferd innerhalb von nur 4-6 Wochen muskulär auftrainieren, aber das ist tückisch. Der Pferdekörper braucht nämlich mehr Zeit, um auch im Sehnen- und Gelenkbereich mitzuhalten. Deshalb ist ein systematisches Training ungemein wichtig. Das gilt sowohl für den langfristigen Aufbau eines jungen Pferdes, als auch für den Aufbau einer Trainingseinheit.
2) Fleißig sein und sich Ziele setzen:
Und zwar in jeder Disziplin - Dressur, Springen und Gelände.
3) Wissen:
Dabei geht es darum, sich über das normale Reiten-Lernen mit der Gesamtmaterie Pferd zu beschäftigen. Es ist ein ganz entscheidender Faktor zu wissen, wie man ein Pferd richtig auftrainiert. Das betrifft auch viele weitere Faktoren bei der Reiterei wie beispielsweise Grundwissen im Schmiedebereich oder tierärztliches Basis-Know-How.
4) Sein Pferd immer beobachten:
Wie verhält es sich beim Training? Wie fühlen sich die Beine nachher an? Sind sie warm oder angelaufen? Wie frisst das Pferd? Wie motiviert ist es? Man kann sein Pferd gar nicht genug beobachten, denn jede Kleinigkeit kann wichtig sein.
5) Eigene Fitness:
Es kommt häufig vor, dass Reiter nicht in der Lage sind, die körperliche Leistung zu erbringen, die sie von ihrem Pferd erwarten. Das ist aber enorm wichtig, denn nur ein gut trainierter Reiter kann sein Pferd ausreichend unterstützen.
6) Leistungsgerecht füttern und wissen, was man warum füttert:
Heu bleibt das Leistungsfutter Nummer Eins und die Regulierung findet dann über das Kraftfutter statt. Bei meinen Pferden kommt Equitop Myoplast® und Equitop Gonex® präventiv zum Einsatz, sobald die Pferde ab sechsjährig im höheren Leistungsbereich gehen.

Warum füttern Sie Equitop Myoplast?

Ich hatte früher ein anderes Futtermittel zur muskulären Stoffwechselunterstützung für meine Pferde. Nach einer Weile haben die Pferde dann Probleme mit zu hohen Selenanteilen bekommen. Das ergaben Blutproben, nachdem wir bemerkt hatten, dass die Pferde stumpf in den Gelenken wurden. Als wir nach Alternativen gesucht haben, sind wir aufgrund der guten Erfahrungen von Profi-Kollegen auf Equitop Myoplast® gekommen. Das füttere ich jetzt seit fast 10 Jahren und bin sehr zufrieden.
Mehr Infos zu Equitop Myoplast® hier



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Kostenlose ECS-Diagnostikaktion

Vom 15. Juli bis 30. September 2016 übernehmen wir wieder die Laborkosten für einen ACTH-Test bei Cushing-Verdacht. Weitere Informationen finden Sie in Kürze hier.

Die Anzahl verfügbarer Gutscheine ist begrenzt, das Gutscheinformular kann ab 15. Juli ausgefüllt und über Ihren Tierarzt einlöst werden.


TOP WISSEN: Begriff des Monats

Ausgabe März 2016 - Husten: Krankheit Nummer 1

TOP THEMA

Was ist bei unseren Pferden die Zivilisationskrankheit Nummer Eins? Nicht Lahmheiten oder blockierte Wirbel, nicht Magen-Darm-Probleme, sondern CHRONISCHE BRONCHITIS.
Ursachen, Behandlung, Heilungs-Chancen

„Jedes vierte Pferd in Deutschland leidet Jahr für Jahr an
einer Atemwegserkrankung. Bei mehr als jedem zehnten Pferd ist die Krankheit sogar chronisch“, informiert Boehringer Ingelheim Vetmedica GmbH. Alarmierende Zahlen. Sie zeigen aber auch, wie wichtig der Trend zu mehr Luft und Licht in der Pferdehaltung,
Aktivstall, Paddockboxen und nicht staubenden Reitböden ist und sich noch stärker durchsetzen muss. Denn die dauernde Belastung eines Pferdes mit der schlechten Luft in geschlossenen Ställen ist eine der beiden Hauptursachen für chronische Atemwegserkrankungen. Die andere: Nicht konsequent behandelte, akute Hustenerkrankungen, die über eine Allergie gegen pilzsporenhaltigen Staub oder durch eine unspezifische Überempfindlichkeit chronisch werden.

Typische Symptome:
• Husten unterschiedlicher Intensität. Oft verstärkt am Morgen, zu Beginn der Arbeit oder bei zusätzlicher Reizung durch Staub
• Atemfrequenz in der Ruhe erhöht (Normalwert erwachsener Pferde: acht bis 16 Atemzüge pro Minute).
• Atmung erschwert.
• Ausatmung mit Hilfe der Bauchmuskeln.
• Leistungsminderung, Schwitzen bei geringer Belastung, rasche Ermüdung, mangelnder Leistungswille, verzögerte Normalisierung der Atemfrequenz nach Belastung.

Typische auffällige „Erkältungszeichen“ gibt es in der Regel nicht, was das Erkennen chronischer Beschwerden nicht gerade erleichtert. Nasenausfluss z. B. ist häufig nicht vorhanden – wenn doch, dann ist er zähflüssig und verfärbt. Außerdem sind die Pferde meist fieberfrei. Der Tierarzt entscheidet, welche Therapie angesagt ist. Dies hängt
vom Stadium und Grad der Erkrankung ab, ob „nur“ die größeren Bronchien oder die Lunge schon in der Tiefe betroffen ist. In den meisten Fällen müssen die Medikamente kombiniert und über einen längeren Zeitraum verabreicht werden. Ziel der konsequenten
Behandlung: Den für die Atemluft notwendigen Hohlraum der Bronchien wieder herzustellen und so die Atmung wieder zu normalisieren. Wenn so wieder mehr Sauerstoff in die Lunge gelangt, wird der Bronchitis-Patient wieder leistungsfähiger und vitaler.

Hierfür gibt es drei Medikamente-Typen: Bronchialkrampflöser (erweitert die verkrampften Bronchien), Schleimlöser (sorgt für den Abtransport des Schleims, zum Beispiel Sputolysin*) und Entzündungshemmer (Kortikoide wie Prednisolon* – für das Abschwellen der Schleimhaut, mit antiallergischer Wirkung).
„Vor allem bei chronischen Lungenerkrankungen oder Pferden mit entzündlichen, asthma- artigen Zuständen hilft nur die gezielte Behandlung mit Kortikoiden, also dem körpereigenen Hormon Kortison nachempfundenen Medikamenten. Bei konsequenter Therapie werden die meisten Patienten wieder weitgehend symptomfrei und
schwerwiegende, nicht mehr heilbare Schäden können verhindert werden. Die wichtigste Voraussetzung und damit wichtigste Maßnahme für eine dauerhaft erfolgreiche Therapie ist jedoch eine möglichst staubarme Fütterung und Haltung“, mahnt Tierarzt
Dr. Albrecht Fenner von Boehringer Ingelheim Vetmedica GmbH.
„Zur Optimierung der Haltung gehören tägliche Bewegung, eine gut ventilierte Box, staubarme Einstreu, nasses Heu oder Heulage und viel frische Luft.“

* Sputolysin ist apothekenpflichtig (über den Tierarzt oder die Apotheke erhältlich) während Bronchialkrampflöser und Prednisolon verschreibungspflichtig sind.

Text ILLU-Medien - Dokumentation Boehringer Ingelheim Vetmedica GmbH



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Die Sputies

Unsere neue Webseite rund um das Thema Atemwegserkrankungen bei Pferden ist online.

Hier erklären die Sputies alles zum Thema Husten & Co.


TOP WISSEN: Begriff des Monats

Ausgabe November 2015 - Gesund durch den winter 

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Meredith Michaels Beerbaum: „Gelenke müssen gerade in der kalten Jahreszeit behutsam aufgewärmt werden.“

Wenn es draußen kalt wird, brauchen Pferde deutlich länger, um sich aufzuwärmen. Die stark beanspruchten Gelenke sollten jetzt besonders geschützt werden, um Verletzungen vorzubeugen und die Gehfreude des Pferdes zu erhalten. Wir sprachen mit Meredith Michaels Beerbaum über das Wintertraining und worauf sie achtet, um die Gelenke ihrer Pferde zu schonen.

Worauf achten Sie beim Training in der kalten Jahreszeit?

Meredith Michaels Beerbaum:
Pferde sind wie Menschen: Auch wir sind bei kaltem Wetter steifer. Das sollten wir uns bei der Arbeit mit den Pferden immer bewusst machen. Deshalb müssen wir uns Zeit nehmen, um das Pferd aufzuwärmen.

Wie sieht ein gelenkschonendes Aufwärmen konkret aus?

Meredith Michaels Beerbaum:
Ich achte im Winter ganz besonders darauf, dass ich das Pferd sehr lange Schritt reite, bevor ich anfange zu arbeiten. Das bedeutet, dass ich mindestens eine viertel Stunde im Schritt und mit Decke auf dem Pferderücken unterwegs bin. Danach fange ich mit lockerem Leichttraben an, um den Rücken des Pferdes aufzuwärmen. Wenn sich alles gut anfühlt, fange ich mit dressurmäßiger Arbeit an.

Welche Gelenke werden bei einem Springpferd besonders belastet?

Meredith Michaels Beerbaum:
Bei einem Springpferd müssen insbesondere die Fesselgelenke, Sprunggelenke, Kniegelenke und Hufgelenke den Sprung abfedern. Aber auch der Rücken wird sehr beansprucht auf dem Niveau, auf dem sich unsere Pferde bewegen. All diese Gelenke müssen gerade in der kalten Jahreszeit behutsam aufgewärmt werden. Hinzu kommt, dass ein Spitzenspringpferd immer gut bemuskelt sein muss. Wenn es fit ist, haben auch die Gelenke eine zusätzliche Stütze durch die Muskeln.

Welchen Tagesablauf haben Ihr Pferde, wenn sie Winterpause haben?

Meredith Michaels Beerbaum:
Die Winterpause besteht darin, dass unsere Pferde vier bis sechs Wochen nicht auf Turniere gehen bzw. nicht springen. Das bedeutet aber nicht, dass wir sie nur auf die Weide stellen, sondern sie werden genauso viel bewegt wie vorher. Wir managen den Tagesablauf der Pferde wie bei Top Athleten. Das heißt, dass sie jeden Tag geritten werden und ein abwechslungsreiches Programm aus Paddock, Führmaschine und Spazierengehen bekommen. Auch bei Verletzungen achten wir darauf, dass sich die Pferde so viel bewegen, wie die Verletzung es zulässt. Sie gehen dann zum Beispiel viel Schritt oder kommen auf die Weide.

Machen Sie im Winter Unterschiede bei der Fütterung?

Meredith Michaels Beerbaum:
Unsere Pferde bekommen das ganze Jahr die gleiche, jeweils individuelle Fütterung. Meine Pflegerin managt das seit 16 Jahren hervorragend und hat alles genau im Blick. Neben speziellen Hafer- und Kraftfutter-Mischungen füttern wir auch Equitop Gonex® das ganze Jahr hindurch, alleine schon als Prävention vor Gelenksverletzungen.

Wie sind Ihre Erfahrungen mit Equitop Gonex®?

Meredith Michaels Beerbaum:
Wir benutzen Equitop Gonex® jetzt circa sieben Jahre. Damit habe ich sehr gute Erfahrungen gemacht. Es hilft meinen Pferden, gesund und gut drauf zu bleiben. Ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis - wie meine Pferde aussehen, wie sie sich bewegen und wie sie springen.

Vielen Dank für das Gespräch, Frau Michaels Beerbaum.

Equitop Gonex®: Heilkraft aus dem Meer

Die Gelenke von Sportpferden sind aufgrund hoher Belastungen und ihres trägen Stoffwechsels besonders verletzungsanfällig. Equitop Gonex® reguliert und stabilisiert den Gelenk- und Bindegewebsstoffwechsel, indem es wichtige Bausteine für Knorpel, Gelenkkapsel, Bänder und Sehnen liefert. Eine kontrollierte wissenschaftliche Studie mit 26 Pferden über 56 Tage bestätigt, dass Equitop Gonex® den Lahmheitsgrad und die Reaktion nach Beugeprobe signifikant verbessert. Das Perlgranulat enthält einen Extrakt der Neuseeländischen Grünlippmuschel (GLME), in dem u.a. Glykosaminoglykane (GAG) und langkettige Fettsäuren (Omega 3/6) als biologisch hochaktiver Komplex zur Verfügung stehen. Nur wenn der Extrakt ein standardisiertes und zertifiziertes Verarbeitungsverfahren durchläuft, ist er unter dem Namen Gonex® geschützt.

Entscheidend für die Effektivität des Produktes ist nicht die absolut enthaltene Menge an Grünlippmuschel-Extrakt, sondern dessen Qualität bzw. Aktivität. Wo Gonex® draufsteht, kann man sich darauf verlassen, dass der Grünlippmuschel-Extrakt einen besonders schonenden Produktionsprozess durchlaufen hat und so eine optimale, natürliche Nährstoffkonzentration gewährleistet. Dieser Prozess ist von der Ernte bis zur Abfüllung standardisiert: Er zeichnet sich zum einen dadurch aus, dass nur die wertvollen Teile des Muschelfleisches verwendet werden. Zum anderen kommt der Extrakt zu keiner Zeit mit Hitze in Berührung, damit die empfindlichen Nährstoffe auch in der Verarbeitung erhalten bleiben. Dabei handelt es sich um ein zertifiziertes Kaltpressverfahren, das die maximale Aktivität des Wirkstoffkomplexes in Equitop Gonex® sichert. Da das Produkt dopingfrei ist, kann es während des Wettkampfes verabreicht werden.

Meredith Michaels Beerbaum verabreicht ihren Pferden Equitop Gonex® mit großem Erfolg: „Um die Leistungsfähigkeit meiner Pferde auch unter höchster Beanspruchung zu sichern, kuren bereits meine Youngster. So werden die Gelenke schon während des Trainings durch Equitop Gonex® optimal vor frühzeitigem Verschleiß geschützt."



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Ausgabe August 2015 - Könnte Ihr Pferd Cushing haben? 

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Hufrehe, zu langes Fell, Apathie, starkes Schwitzen, Muskelabbau? – es könnte Cushing sein (Equines Cushing Syndrom/ECS)!

„Cushing bei Pferden kann besonders gut im Spätsommer und Herbst diagnostiziert werden. Schon bei gesunden Pferden ist der ACTH-Wert (AdrenoCorticoTropes Hormon) in dieser Jahreszeit erhöht. Bei Cushing-Patienten steigt er jedoch besonders stark an!“, sagt Dr. Albrecht Fenner, Fachtierarzt für Pferde.

Das Equine Cushing Syndrom (ECS / PPID) ist als Krankheit bei Pferden noch nicht sehr lange bekannt. Erst im Laufe der letzten 20 Jahre wurden vermehrt Studien zu dieser Erkrankung durchgeführt, und seit fünf Jahren gibt es auch ein zugelassenes Medikament zur Behandlung.

Ein sehr spannender Bereich ist der Zusammenhang von ECS und Hufrehe. „Es ist ein Trugschluss, dass Hufrehe durch zu viel Eiweiß entsteht. Auch das Fruktan in frischem Gras bringt in den meisten Fällen nur das (Hormon)-Fass zum Überlaufen. Studien belegen, dass ca. 90 Prozent der Rehefälle durch Hormonstörungen verursacht werden“, sagt Dr. Albrecht Fenner. ECS betrifft überwiegend Pferde und Ponys, die älter als 15 Jahre sind, tritt aber auch bei jüngeren Tieren auf. Die Krankheit ist chronisch fortschreitend und kann nicht geheilt, aber erfolgreich behandelt werden. Wird nicht rechtzeitig behandelt, sind häufig weitere Erkrankungen die Folge und aufwändige, kostenintensive Behandlungen nötig. Je nach Symptomatik und den Laborwerten, bekommt der Patient eine tägliche Tablettendosis.

Die Ursache des Equinen Cushing Syndroms ist eine Fehlfunktion des mittleren Teils der Hirnanhangdrüse, der sogenannten Pars Intermedia. Deshalb wird die Krankheit auch Pituitary Pars Intermedia Dysfunction (PPID) genannt. Die Hirnanhangdrüse gehört zum Gehirn des Pferdes und bildet zusammen mit dem Hypothalamus die Kommando- und Kontrollzentrale für die Produktion vieler Hormone. Über den Blutkreislauf werden die Hormone in den Körper transportiert und spielen dort eine wichtige Rolle bei der Steuerung der Körperfunktionen.

Bei einem gesunden Pferd ist das Hormonsystem in der Balance - der Botenstoff Dopamin regelt in der Pars Intermedia die Produktion von Hormonen. Bei Pferden mit Cushing entsteht durch den Mangel an Dopamin in der Hirnanhangdrüse ein gutartiger Tumor (Adenom), und es kommt zu einer ungehemmten Überproduktion von ACTH, Cortisol und einigen weiteren Hormonen. Das hormonelle Gleichgewicht gerät aus den Fugen, und es entwickelt sich mit vielen verschiedenen Symptomen das Krankheitsbild des Equinen Cushing Syndroms.


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Kostenlose ECS-Diagnostikaktion

Vom 14. August bis 30. September 2015 übernehmen wir die Laborkosten für einen ACTH-Test bei Cushing-Verdacht. Weitere Informationen finden Sie hier.

Die Anzahl verfügbarer Gutscheine ist begrenzt, also schnell das Gutscheinformular ausfüllen und über Ihren Tierarzt einlösen.


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